Junge Liberale Frankfurt fordern Anbindung des Campus Westend an ÖPNV

Die direkte Anbindung des Campus Westend stellt einen essenziellen Teil des Ausbaus des Frankfurter ÖPNV und der Verbesserung der Lebensqualität aller Bürger der Stadt Frankfurt am Main dar, insbesondere für die rund 45.000 Studenten der Goethe-Universität.

Eine Station „Campus Westend“ würde einen weiteren bedeutenden Schritt der Stärkung des Universitätsstandorts Frankfurt bedeuten, doch auch für den Klimaschutz wäre die direkte Anbindung vorteilhaft, da der Tunnel als Langzeitinvestment zu verstehen ist. Wenn man Schätzungen des Verkehrsdezernats* Glauben schenken darf, würde die Strecke zwischen der Bockenheimer Warte und dem Campus Westend täglich von 70.000 Passagieren genutzt werden. Das sind nicht nur 70.000 Menschen, die potenziell nicht mit dem Auto fahren, sie produzieren dementsprechend auch keinen Stau und kein unnötiges CO2. Umso unverständlicher ist der Protest der selbsternannten Klimaschützer „Students for Future“.

Der jungliberale Stadtverordnete Nathaniel Ritter meint hierzu: „Die U-Bahn-Station ist ein wichtiger Meilenstein im weiteren Ausbau des Campus Westend. Jahrelang haben studentische Initiativen sowie politische Organisationen darauf hinwirken müssen. Dass jetzt eine Gruppierung aus ideologischen Gründen dagegen Stimmung macht, ist nur schwer zu ertragen.“

*https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-nahverkehr-verkehr-ubahn-tram-strassenbahn-hauptbahnhof-vgf-rmv-plaene-konzept-90165387.html