Verhältnismäßigkeit wahren – Warnstreik begrenzen!

Angesichts der Ankündigung der Gewerkschaft ver.di am Mittwoch, 28.03.2018 den Schienen-Nahverkehr in Frankfurt ganztätig zu bestreiken, fordern die Junge Liberale Frankfurt die Wahrung der Verhältnismäßigkeit und den Verzicht auf eine ganztägige und gleichzeitige Bestreikung von Straßenbahnen und U-Bahnen.

Wie schon 2017 ist auch in diesem Jahr der Innenstadttunnel der Frankfurter S-Bahn wegen Bauarbeiten gesperrt, was zu großen Schwierigkeiten im öffentlichen Personennahverkehr der Stadt führt. Der völlige Verkehrskollaps zu Lasten von Arbeitnehmern, Anwohnern und Gewerbetreibenden kann nur durch den vollen Einsatz der U-Bahnen und Straßenbahnen bewältigt werden.

Die Ankündigung von ver.di im Rahmen eines Warnstreiks nun zeitgleich mit der Tunnelsperrung noch weitere Verkehrsträger lahmzulegen, überstrapaziert dabei nicht nur die Möglichkeiten des Frankfurter Nahverkehrs, sondern auch die Nerven der Bürger dieser Stadt.

Hierzu der Vorsitzende Sven Holm:

 Die Jungen Liberalen achten und schätzen das Streikrecht. Wenn aber Arbeitskampf so weit geht, dass Unbeteiligten jede Möglichkeit der Mobilität genommen wird, geht dies entschieden zu weit. Wir bitten die Verantwortlichen um die nötige Weitsicht den Warnstreik zu begrenzen und den Betrieb der U-Bahnen zu ermöglichen.